Du interessierst dich für ein Studium an der HfGG? In unserer Bildungsbewegung bist du herzlich willkommen, wir unterstützen dich gerne bei jedem Schritt.
[Studiengänge]
Social Design beginnt mit einer einfachen Einsicht: Alles Gesellschaftliche ist von Menschen gemacht und insofern machbar. Wie wir wohnen, essen, arbeiten, wie wir mobil sind, miteinander kommunizieren und umgehen, all dies ist gestaltbar. Unsere Gestaltungen verstehen wir als Bildungsarbeit, die mit der Reflexion der Gegenwart beginnt: Soll die Welt so bleiben, wie wir sie eingerichtet haben, oder soll sie anders werden? Wir arbeiten an einer Gesellschaft, die sich diese Frage fortlaufend neu stellen und neu beantworten kann.
Wer das Soziale um- und neugestaltet, verbindet das Wünschenswerte und das Machbare. Ob im Büro oder im Viertel, in der Schule oder beim Sport: Wir fragen, wie wir leben wollen, und entwerfen mögliche Wege, wie das gute Leben organisiert und ins Werk gestellt werden kann. Unsere Studiengänge öffnen Bildungsräume, in denen du lernst, was du dafür brauchst, und in denen du werden darfst, wer du werden willst.
Du willst verstehen, wie Wirtschaft funktioniert, und du willst sie so verändern, dass sie Mensch und Natur dient? Grenzen zwischen Fachdisziplinen sind für dich zweitrangig, weil dich Wirtschaft als Gestaltungsfeld interessiert ? Dann ist dieser BA für dich gemacht. Unser Studiengang betrachtet Ökonomie plural, interdisziplinär und mit Blick in die Geschichte. Er versteht Wirtschaft als Teil der Gesellschaft. Du studierst in Präsenz und in kompakten Lehrblöcken. In jedem Semester arbeitest du in drei Feldern zugleich: „neu sein“ für Persönlichkeit und Haltung, „neu denken“ für Theorien und Methoden, „neu handeln“ für deine Gestaltungskraft . Im ersten Semester kommst du an und legst die Grundlagen: Du fragst, was Wissenschaft ist, und lernst Wirtschaft als Kultur, Institution und Krise kennen. In den drei folgenden Semestern erschließt du dir jedes Semester eine neue Ebene - Wirtschaft als Ganzes, Organisationen und Gesellschaft - und lernst, wie sich Transformation gestalten lässt. In der Werkstatt arbeitest du vier Semester lang in Impactprojekten der Hochschule mit, die zum Wandel beitragen, bis du Verantwortung für eigene Teilvorhaben übernimmst. Im fünften Semester schärfst du dein eigenes Profil. Im Bachelorprojekt führst du zusammen, was du gelernt hast, wissenschaftlich oder gestaltungsorientiert. Du gehst aus dem Studium mit einem fundierten Blick auf Wirtschaft hervor, mit Erfahrung im Gestalten und mit einer Idee davon, wo du wirken willst.
Modulplan Bachelor
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Stadt, Land, Klima – Kommunale Klimapolitik Koblenz
„Unser Projekt sollte sich mit lokalem Klimaschutz beschäftigen. Wir entschieden uns für den Klimacheck, welcher 35 kommunalpolitische Maßnahmen nach einem Ampelsystem bewertet. Im Anschluss werden die verschiedenen Städte und Gemeinden in einem Ranking verglichen. Die Ergebnisse stießen auf großes Interesse seitens der Stadtverwaltung, Politik und Zivilgesellschaft in Koblenz. Grundgedanke unseres Projektes ist es, von außen Einfluss auf bestehende Institutionen auszuüben. Der Klimacheck hilft, strukturelle Herausforderungen in der lokalen Klimapolitik zu identifizieren und ermöglicht es Politik und Zivilgesellschaft, Gestaltungsräume im Klimaschutz auszumachen. So wird das Wissen über den kommunalen Klimaschutz demokratisiert und zugänglicher gemacht. Weiterhin ist das Erzählen von (positiven) Geschichten für das Gelingen transformatorischer Vorhaben von großer Wichtigkeit. Durch das Ranking, welches die Ergebnisse verschiedener Orte vergleicht, werden auch Gelingensgeschichten kommunaler Klimaschutzpolitik sichtbar. Damit das Projekt Wirkung entfalten kann, war das Vernetzen und Coalition Building mit bereits vorhandenen Klimaschutz-Akteur:innen vor Ort sehr entscheidend. Mit dem Rating liefern wir sowohl Zivilgesellschaft als auch engagierten Akteur:innen in Politik und Stadt eine Argumentationsgrundlage, in Zukunft mehr für den Klimaschutz zu tun.“


Ein Zuhause für Visionen: Das Vikariehaus
„Im Rahmen meines Praxis- und Projektmoduls war ich Teil eines ungewöhnlichen Vorhabens: Kann das Vikariehaus – ein jahrhundertealtes Kirchenhaus mitten in der Koblenzer Altstadt – zu einem lebendigen Zuhause für uns Studierende werden? Gemeinsam mit einer Gruppe von Studierenden suchte ich nach Antworten und fand weit mehr: Verhandlungen mit der Kirche, Pläne voller Idealismus, Rückschläge und überraschende Türen, die sich öffneten. Heute ist unser „Viki“ ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt und Wandel gemacht wird. Das Projekt hat mir gezeigt, wie viel möglich ist, wenn Menschen mit einer klaren Vision zusammenkommen – und mit Mut, Geduld und dem Willen zur Veränderung.“


Praktikum im Landesministerium
„Mich hat schon immer interessiert, wie gesellschaftlicher Wandel politisch gestaltet wird – und welche Rolle die Verwaltung dabei spielt. Mein Praktikum im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz während der Praxis- und Projektphase bot die perfekte Gelegenheit, das herauszufinden. Durch die Begleitung der Ministerin zu Terminen und den Austausch mit Gewerkschaften, der Zivilgesellschaft und Unternehmensverbänden habe ich erlebt, wie viel Gestaltungspotenzial in politischen Strukturen steckt. Besonders spannend war zu sehen, wie stark die interne Kultur – von Feedback bis zur Zusammenarbeit – politische Prozesse prägt. Mein größtes Learning: Transformation braucht mutige Ideen sowie Menschen und Strukturen, die sie möglich machen.“


Praktikum im Bundesministerium
„Im Rahmen der Praxis- und Projektphase meines Studiums im Schwerpunkt Neues Ökonomisches Denken habe ich mein Praktikum im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung absolviert – mit der Frage im Kopf, ob und wie der deutsche Staat dekoloniale Entwicklungszusammenarbeit leisten kann. In meinem Referat durfte ich spannende Einblicke gewinnen und viel lernen: über die Prozesse, die Weichen für globale Gerechtigkeit stellen, und über das Potenzial einzelner Menschen, wirklich etwas zu verändern. Durch die Mitarbeit an Strategiepapieren, Veranstaltungen und politischen Konzepten konnte ich erleben, wie viel Gestaltungsraum große Institutionen wie ein Bundesministerium bieten – wenn man ihn nutzt und gemeinschaftlich angeht.“


Der WandelSpace in Halle
Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Felix einen lebendigen (T)Raum geschaffen, den WandelSpace in Halle: Eine Mischung aus seinem persönlichen kreativen Space und einem transformativen Gestaltungsansatz für Entwicklungsprozesse innerhalb unserer Gesellschaft.

Im Master stärkst du in vier Semestern deine Handlungsfähigkeit und lernst, Verantwortung für gesellschaftlichen Wandel zu übernehmen. Wir fragen gemeinsam nach den tieferen Ursachen globaler Krisen, lernen aus der Geschichte, die uns ein plurales Verständnis von Ökonomie eröffnet, und entwerfen vor diesem Hintergrund Ökonomien des Möglichen und neue Zukünfte. In den Werkstätten probierst du dich vom ersten bis zum dritten Semester in Impactprojekten der Hochschule als Gesellschaftsgestalter:in aus. Ob im abpflastern-Wettbewerb, bei der Transformation ländlicher Regionen, in genossenschaftlichen und Commons-Initiativen der HfGG oder in der Wissenschaftskommunikation: Überall werden Ideensamen für neue Wege gesät. In der Mitte des Studiums rücken Praktiker:innen ihr transformatives Wirken ins Zentrum: Auf Exkursionen und im Austausch mit Akteur:innen neuer Ökonomien – von Solidarischer Ökonomie über Commoning bis Care – erfährst du, welche anderen Formen des Wirtschaftens heute schon gelebt werden. Im vierten Semester bündelst du Theorie und Praxis in deinem Masterprojekt, wissenschaftlich oder gestaltungsorientiert. Um in Transformationsprozessen selbst wirksam zu werden, wählst du einen von drei Schwerpunkten:
- System Change: Du widmest dich den strukturellen Fragen. Es geht darum, Nachhaltigkeitsdiskurse und Transformationskonflikte zu verstehen, Perspektiven der Politischen Ökologie zu vertiefen und mit transdisziplinärer Forschung auszuloten, welche Spielräume auf der Makroebene bestehen – etwa durch Demokratisierung oder alternative Eigentumsmodelle.
- Process Change: Du konzentrierst dich auf die Dynamiken in und zwischen Organisationen. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen als Orte gesellschaftlicher Gestaltung wirken und wie tiefgreifender Wandel durch professionelle Prozessbegleitung, Facilitation und zukunftsfähiges Leadership möglich wird.
- Mindset Change: Du erforschst die kollektiven Bilder, Denkmuster und Überzeugungen über Ökonomie, die unserem Handeln zugrunde liegen. Du lernst, wie gesellschaftliche Vorstellungen entstehen und sich wandeln lassen und wie Imagination, Reframing und neue Narrative Paradigmenwechsel im ökonomischen Denken anstoßen können.
Modulplan Master
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ÖVI – Mitmachkonferenz 2025
„Am 12. Juli 2025 haben wir als ÖVI-Jahrgang bei bestem Sonnenschein, in der Koblenzer Innenstadt, einen Rahmen geboten, um gemeinsam mit Bürger:innen von Koblenz über ihre Stadt nachzudenken: Was bedeutet mir eine Grünstadt? Warum sieht Koblenz aus, wie es momentan aussieht? Wie könnte es anders aussehen? Dank kostenlosen Kaffees, einer abpflastern-Wurfbude für Kinder, bemalbaren Tischdecken zum Festhalten der Ideen und informellen Möglichkeiten, mit uns und untereinander ins Gespräch zu kommen, haben wir mit unzähligen Leuten reden können. Nach einer ersten Session am Freitagnachmittag und einer zweiten am Samstagmittag haben wir dann am Samstagnachmittag Vertreter:innen der Stadt, Vereine, engagierte Bürger:innen und die Innenstadtmanagerin Astrid Fries eingeladen, um die Ergebnisse unseres Kommunikationsformates vorzustellen und zu diskutieren. Wir schauen zurück auf zwei Tage voller spannender Gespräche, interessierter Menschen und konkreten Engagements in Koblenz – alles im Rahmen unseres Studiums und der Initiative abpflastern.“


Musik gegen Rechts
Moin, ich, Kilian Chaunière, Student des Masters ÖVI, habe in der vorlesungsfreien Zeit zwischen Wintersemester 2023/24 und Sommersemester 2024 das Projekt „Musik gegen Rechts“ in Bremen initiiert. Eine achtköpfige ehrenamtliche Gruppe von Menschen hat sich recht kurzfristig gefunden und zusammengetan, um ein Zeichen für eine solidarische Stadtgesellschaft und gegen jeden Rechtsruck und aufkommenden Faschismus zu setzen.


Ein Bierdeckel zu (neo-)kolonialer Schuldenpolitik
Als Teil ihres Studiums designten Hannah Vogel, Lorenz Kramer und Clara Sommer einen Bierdeckel, der auf die ungerechte Schuldenpolitik der G20 gegenüber Ländern des globalen Südens und ihre Folgen für die Handlungsfähigkeit in der Klimakrise aufmerksam macht. Der Bierdeckel zeigt auch die Rolle, die Deutschland bei einer Umschuldungsstrategie zukommen könnte.

Du trägst bereits Verantwortung: für ein Team, eine Organisation, eine Initiative. Unser Master of Business Administration stärkt dich darin, die nächste Wirtschaft dort zu gestalten, wo du wirkst. Er ist für dich gemacht, wenn du als Führungskraft gewohnte Pfade verlassen willst. Der Studiengang versteht neue Ökonomien als Ermöglichung der nächsten Gesellschaft und Unternehmungen als Entwürfe anderer Zukünfte. Du studierst berufsbegleitend in kompakten Blockseminaren. Ein digitales Begleitformat sichert den Transfer in deine berufliche Praxis. Im Geist der Liberal Education stellst du dein Studium aus drei Feldern selbst zusammen: „neu sein“ für die Arbeit an Persönlichkeit und Haltung, „neu denken“ für zukunftsfähige Ansätze und Konzepte, „neu handeln“ für deine Gestaltungskraft in Werkstatt und Praxis. Für jedes Feld wählst du aus unserem Gesamtangebot die Veranstaltungen, die du für deine Bildung brauchst. Deinen Arbeitsalltag bringst du in jedem Modul als Praxisbaustein ein. Im Masterprojekt treibst du ein Vorhaben aus deiner Praxis voran, forschungs- oder gestaltungsorientiert. Du gehst aus dem Studium mit geschärfter Urteilskraft hervor, mit neuen Konzepten und mit einer Gemeinschaft, die die nächste Wirtschaft gestaltet.
Modulplan MBA
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Unsere werktätten

4FutureLabs
Junge Menschen wachsen im Modus von Dauerkrisen auf. Viele wollen sich engagieren, wissen aber nicht, wie. In der Werkstatt 4FutureLabs experimentieren wir mit Zukünftebildung: In Workshops mit Schüler:innen, Lehrkräften, Schulleitungen und weiteren Akteur:innen lassen wir positive Zukunftsbilder entstehen und erarbeiten erste Schritte zu ihrer Verwirklichung. Als Zukunftscoach trägst du diese Bildungsräume der HfGG in Schulen und ins Bildungssystem.


abpflastern
Transformation zum Mitfiebern braucht ein Publikum, das sich identifiziert und begeistert. In der Werkstatt abpflastern experimentieren wir mit der Gestaltung öffentlicher Publika. abpflastern ist ein deutschlandweiter Wettbewerb, bei dem Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit Flächen entsiegeln. Nachbarschaften, Kommunen und Organisationen nehmen gemeinsam die Schippe in die Hand – für den Sieg und für die Zukunft ihres Wohnortes.


Bildungsmillion
Wie gelingt es, dass eine Million Menschen mit einem Euro im Monat die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung mittragen? In der Werkstatt Bildungsmillion experimentieren wir mit der Belastbarkeit sozialer Beziehungen. Entlang von Kampagnen und Netzwerkarbeiten entsteht ein Experiment im Mikro-Fundraising mit einem klaren Zielbild: Die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung wird getragen durch die Gesellschaft.


Transformationskonflikte
Windräder, Wolf, Kohleausstieg – in vielen ländlichen Regionen wird sozial-ökologische Transformation zum Streitfall. In der Werkstatt experimentieren wir mit Bildungsformaten für Transformationskonflikte. Gemeinsam mit der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) entwickeln wir Bildungsmaterialien für eine Weiterbildung (RiWa), die Menschen vor Ort darin stärkt, Konflikte zu verstehen, Desinformation zu erkennen und Dialoge fair zu moderieren.


Mitreden!
Wie können wir unsere Perspektiven in aktuelle wirtschaftspolitische Debatten einbringen? In der Werkstatt Mitreden! beschäftigen wir uns mit aktuellen Kontroversen und Gesetzesvorhaben. Was steckt beispielsweise hinter dem neuen Altersvorsorgedepot? Was bedeutet es für uns und wie stehen wir dazu? Wir erschließen uns die wissenschaftlichen Grundlagen und konkreten Zusammenhänge, entwickeln eigene fundierte Positionen und bereiten diese verständlich auf, um sie über verschiedene Medien in die öffentliche Debatte einzubringen.

unsere studis

Hier ist einfach so viel Engangement, Freiwilligkeit und Begeisterung.

Wie schaffen wir gesellschaftliche Ermächtigung, die bleibt?





Warum gesellschaftliche Gestaltung den Blick nach innen braucht.

Hier wird komplexe Theorie zur echter Handlungsfähigkeit






exkursionen
Im Praxis-Teil des Studium gibt es wechselnde Exkursionen zu Orten nachhaltiger Gesellschaftssgestaltung. Wir besuche Realutopien wie das Haus des Wandels in Brandenburg oder bei Orten des Gelingens im Lübecker Raum. Ob Solidarische Landwirtschaft, Seminarhaus oder Kino – diese Woche rückt in den Mittelpunkt, wie eine Wirtschaft auf die Bedürnisse von Menschen ausgerichtet sein kann, statt auf Profit. Ihr tretet hier in die Welt und erlebt das Wissen aus den Seminaren in der Wirklichkeit.
Abschlussarbeiten
Deinen Abschluss als Gesellschaftsgestalter*in kannst du auch mit einer gestaltungsorientierten Arbeit erlangen. Neben der klassischen Bachelor- oder Masterarbeit bieten wir die Möglichkeit, dein praxisnahes Abschlussprojekt als selbst entwickeltes Tool-Kit, Workshopkonzept, Graphic Novel uvm. zu gestalten. Dadurch arbeitest du bereits im Studium an einer besseren Welt, lernst transformative Wirkungsorte kennen und vernetzt dich mit anderen Gesellschaftsgestalter*innen, mit denen du nach dem Studium weiterarbeitest. Begleitet wird dein Abschlussprojekt durch eine wissenschaftliche Einordnung und Reflexion, sodass Theorie und Praxis wirkmächtig Hand in Hand gehen.
Sorgefreiheit

Sorgefreiheit
Über relationale Freiheitsnarrative jenseits von Eigentum und das Verhältnis von Sorge und Freiheit
Die Krise der nachhaltigen Entwicklung

Die Krise der nachhaltigen Entwicklung
Ein entwicklungspolitisches Paradigma im Umbruch?
Demokratische Konversion

Demokratische Konversion
Herausforderungen und Chancen eines arbeitnehmer:innengetriebenen Umbaus der Automobilindustrie
Schokoladenproduktion – aber fair?!

Schokoladenproduktion – aber fair?!
Alternative Ketten des Fairen Handels am Beispiel von gebana Togo und fairafric
Von der Solidarischen Landwirtschaft zum solidarischen Journalismus

Von der Solidarischen Landwirtschaft zum solidarischen Journalismus
Übertragung des Community Supported X-Ansatzes (CSX) auf den Lokaljournalismus (CSJ)
[Studigemeinschaft]
Unsere Studis sind etwas ganz besonderes

Die HfGG ist nicht nur ein Ort zum Studieren – sie ist etwas, das wir gemeinsam gestalten. Der Studierendenverein ist zentrales Element unseres Reallabors. Er sorgt dafür, dass Studieren auch im Alltag gelingt: Wir organisieren Verpflegung und Übernachtungen während der Blockseminare, unterstützen uns gegenseitig und schaffen Räume für Austausch und Zusammenhalt.
[Lehrende]
und unsere Lehrenden auch
[Seminare]
Erlebe die HfGG-Bildungsatmosphäre selbst und besuche uns einfach für unsere Schnupperseminare. Für einganzes Seminar oder auch nur 1-2 Stunden – hier findest du passende Gelegenheiten.

Schnupperseminar
[Events]
Mit unseren öffentlichen Events sind wir ein Begegnungsort, der verbindet. Wir bringen euch ins Gespräch und in die gemeinsame Praxis nachhaltiger Gesellschaftsgestaltung.
[Studiberatung]
Du interessierst dich für unsere Studiengänge "Social Design"? Wir geben dir gerne noch ein paar mehr Infos und beraten dich individuell. Schreib uns einfach an!

[FAQs]
Antworten auf deine Fragen
Die HfGG bietet Social Design: Transformative Wirtschafts- und Sozialwissenschaften als sechssemestrigen Bachelor of Arts, viersemestrigen Master of Arts und MBA an. Der Bachelor und der Master sind Studiengänge für alle, die gesellschaftlichen Wandel gestalten wollen. Der MBA richtet sich an Menschen, die bereits Verantwortung tragen.
Bachelor Social Design: Transformative Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist ein Studiengang für alle, die verstehen wollen, wie Wirtschaft funktioniert, und sie so verändern möchten, dass sie Mensch und Natur dient. Er betrachtet Ökonomie plural, interdisziplinär und mit Blick in die Geschichte und versteht Wirtschaft als Teil der Gesellschaft. Fächergrenzen wirken im Zusammenspiel. Entscheidend sind ein fundierter Blick auf Wirtschaft, Erfahrung im Gestalten und eine Idee davon, wo du wirken willst.
Im Master Social Design: Transformative Wirtschafts- und Sozialwissenschaften stärkst du in vier Semestern deine Handlungsfähigkeit, Verantwortung für gesellschaftlichen Wandel zu übernehmen. Du hinterfragst die Ursachen globaler Krisen, lernst plurale Ökonomie kennen und entwirfst neue Zukünfte. In Werkstätten und im Masterprojekt verbindest du Theorie und Praxis.
Der MBA ist ein Master of Business Administration, den du berufsbegleitend in kompakten Blockseminaren studierst. Ein digitales Begleitformat unterstützt den Transfer in deine Praxis. Du stellst dein Studium aus den Feldern „neu sein“, „neu denken“ und „neu handeln“ selbst zusammen und bringst deinen Arbeitsalltag als Praxisbaustein ein. Der MBA ist für Menschen gemacht, die bereits Verantwortung für ein Team, eine Organisation oder eine Initiative tragen. Er passt, wenn du als Führungskraft gewohnte Pfade verlassen und die nächste Wirtschaft dort gestalten willst, wo du wirkst.
Das Studium besteht aus Modulen mit Blockseminaren, Werkstätten, Exkursionen und einem Abschlussprojekt. Die Module sind in „neu sein“, „neu denken“ und „neu handeln“ gegliedert. Den genauen Ablauf findest du in den Verlaufsplänen für Bachelor, Master und MBA.
In den Werkstätten arbeitest du an realen gesellschaftlichen Fragen, zum Beispiel in 4FutureLabs, abpflastern, Bildungsmillion, Transformationskonflikte, Community oder Mitreden! Du probierst dich als Gesellschaftsgestalter*in aus und arbeitest mit Partnerorganisationen aus der Praxis zusammen.
Im Praxis-Teil besuchst du wechselnd Orte nachhaltiger Gesellschaftsgestaltung, etwa das Haus des Wandels in Brandenburg oder Orte des Gelingens im Lübecker Raum. Dabei erlebst du, wie eine Wirtschaft aussehen kann, die auf die Bedürfnisse von Menschen statt auf Profit ausgerichtet ist.
Du kannst eine wissenschaftliche Bachelor- oder Masterarbeit schreiben oder ein gestaltungsorientiertes Abschlussprojekt entwickeln. Hier fertigst du ein Werkstück, etwa ein Tool-Kit, ein Workshopkonzept oder eine Graphic Novel an. Auch dieses Projekt wird durch eine wissenschaftliche Einordnung und Reflexion begleitet.
Du kannst an Schnupperseminaren teilnehmen (ganze Seminare oder nur 1–2 Stunden), den Campustag besuchen oder dich in der Studienberatung melden. Dort bekommst du individuelle Infos zu den Social Design: Transformative Wirtschafts- und Sozialwissenschaften-Studiengängen.
An der HfGG lernst du in Blockseminaren. Während der Kurse kannst du im Studihaus, das sich fußläufig zur HfGG befindet, leben, kochen, wohnen und sein. Du kannst auch nach Koblenz ziehen.
[Danke!]
Unsere Hochschule ist ein Gemeinschaftswerk. Sie lebt von Mitarbeitenden und Studierenden, die sie so unverwechselbar machen, von Lehrenden, die ihr Wissen und Können mit uns teilen, und von Absolvent:innen, die unsere Bildungsräume in der Welt vervielfältigen. Sie lebt von allen, die in Gremien, Trägergesellschaft und Studierendenverein Verantwortung übernehmen, oft ehrenamtlich. Sie lebt von Fördernden, Stiftungen und Mitgliedern, die an unsere Bildungsarbeit glauben und uns mit ihrer Großzügigkeit tragen. Sie lebt von Partnerorganisationen, Schulen und Initiativen, mit denen wir in Werkstätten den Neuentwurf wagen, und von Akteur:innen aus Politik und Verwaltung, die unseren Weg verlässlich begleiten. Sie lebt von Familien und Freund:innen, die uns den Rücken stärken, und von Gästen, die unsere Debatten bereichern. Und sie lebt von allen, die mit uns denken, ringen, entwerfen und feiern. Gemeinsam finden wir heraus, was Hochschule auch sein kann. Danke, dass du dazugehörst.












