












Freie Bildung,
gemeinsam getragen
[Studienbeträge]
Wir fangen offen an: Unsere Hochschule ist ein Reallabor transformativer Bildung und Wissenschaften. Ökonomisch sind wir eine Allmende und benötigen jedes Jahr rund 2,2 Millionen Euro. Diese Summe bringen wir gemeinsam und auf unterschiedlichen Wegen auf. Zu einigen davon kannst du beitragen:
Lass die Bewegung wachsen. Du kannst Menschen und Organisationen für die Hochschule begeistern und Spenden einwerben. Wo viele mittragen, wird es für alle leichter.
Bau selbst Bildungsräume. Du kannst im Rahmen des Studiums anderen Menschen und Organisationen Bildung ermöglichen. Was dabei entsteht, stärkt die ganze Hochschule.
Pack in der Werkstatt an. Du kannst dich in unseren Werkstätten engagieren und helfen, dass wir sichtbarer und wirksamer werden. Je besser das gelingt, desto erfolgreicher können wir Förderungen beantragen.
Gib, was geht. Dein persönlicher Studienbeitrag richtet sich nach deiner Lebenslage: der Was-gerade-geht-Beitrag. Er fließt dorthin, wo alles zusammenläuft – in freie Bildung, gemeinsam getragen.



Weil Bildung nicht am Geld scheitern darf, sind wir eine freie Hochschule mit freien Studienbeiträgen. Wer Bildungsräume für Menschen mit Gestaltungswillen bauen will, darf nicht zulassen, dass der Kontostand darüber entscheidet, wer mitgestalten darf. Deshalb tragen alle bei, was sie können – gemeinsam. Und je mehr unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen dadurch Zugang zu zukunftsorientierter Bildung finden, desto vielfältiger und wirksamer wird die gesellschaftliche Gestaltungskraft, die daraus erwächst. Es stärkt gesellschaftliche Transformation, wenn zukunftsorientierte Bildung breit getragen wird.
Mit den 90 Euro Solidarbeitrag pro Semester (6 Monate) wird über den Studierendenverein das gemeinsame Studi-Haus als Unterkunft finanziert, in dem du während der Seminartage übernachten kannst, wenn du nicht in Koblenz wohnst. Diese befindet sich zwei Gehminuten von der Hochschule entfernt.
Für alle, die im Studihaus übernachten werden, wird gemeinsam und solidarisch eine monatliche Miete gefunden. Zwischen 30–70 € im Monat.
was gerade geht und was gerade nicht geht bei dir und deinem Geldbeutel

[Stipendien]
Studienfinanzierung
Es gibt eine Fülle an Stipendienprogrammen und Stiftungen in Deutschland, die unterschiedliche Kriterien zur Vergabe von Studienförderungen anlegen. Hier durchzublicken ist nicht einfach, doch die Chancen stehen gut, das Richtige zu finden; denn gute Noten stehen nicht immer im Mittelpunkt. Es gibt eine Vielzahl von wohnort- und fachrichtungsgebundenen Stipendien, Betriebsstipendien, Stipendien für Nichtakademikerkinder oder Stipendien für Frauen. Manche Stipendienprogramme fördern besonders Menschen mit zivilgesellschaftlichem Engagement (Schüler:innenvertretung, Hochschulpolitik, Aktivismus, Vereinsaktivität).
Die HfGG verzeichnet eine hohe Erfolgsquote bei der Vergabe von Stipendien durch die Studienstiftung des deutschen Volkes (Platz 2 aller deutschen Hochschulen beim Anteil geförderter Studierender; Stand: März 2025).
Sprich am besten die Studierendengemeinschaft an, um zu erfahren, wie die anderen die Antragstellung gemacht haben.
Die Studierendengemeinschaft für Gesellschaftsgestaltung e.V. engagiert sich für solidarische Finanzierungsformen, wirbt eigene Mittel ein und vergibt diese als leistungsunabhängige, rein bedarfsorientierte Stipendien an Studierende.
Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung ist die Inanspruchnahme von Studienkrediten oder Studienfonds. Student:innen der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung können beispielsweise auf die Kooperation mit der Deutschen Bildung zurückgreifen, ein Social Business, das 2006 ausschließlich zu dem Zweck gegründet wurde, Student:innen das Studium zu ermöglichen.
Die Deutsche Bildung Studienfinanzierung bietet eine Alternative zum klassischen Studienkredit. Student:innen können für ihre Studienpläne über den Studienfonds bis zu 30.000 Euro beantragen – unabhängig vom Einkommen der Eltern und kombinierbar mit anderen Formen der Studienfinanzierung. Anders als bei einem Studienkredit zahlen die Absolvent:innen erst nach Einstieg in den Beruf einen festgelegten Prozentsatz ihres Bruttoeinkommens über einen festen Zeitraum zurück – angepasst an die individuelle Arbeits- und Lebenssituation.
Ein weiterer Unterschied zum Studienkredit: Damit die Nachwuchsakademiker:innen noch erfolgreicher durchstarten, werden sie trainiert, gecoacht und mit einer großen Community vernetzt.
Weitere Infos und Online-Bewerbung unter: www.deutsche-bildung.de
[Beratung zur Studienfinanzierung]
Wir sprechen gern mit dir über Geld.

[Danke!]
Unsere Hochschule ist ein Gemeinschaftswerk. Sie lebt von Mitarbeitenden und Studierenden, die sie so unverwechselbar machen, von Lehrenden, die ihr Wissen und Können mit uns teilen, und von Absolvent:innen, die unsere Bildungsräume in der Welt vervielfältigen. Sie lebt von allen, die in Gremien, Trägergesellschaft und Studierendenverein Verantwortung übernehmen, oft ehrenamtlich. Sie lebt von Fördernden, Stiftungen und Mitgliedern, die an unsere Bildungsarbeit glauben und uns mit ihrer Großzügigkeit tragen. Sie lebt von Partnerorganisationen, Schulen und Initiativen, mit denen wir in Werkstätten den Neuentwurf wagen, und von Akteur:innen aus Politik und Verwaltung, die unseren Weg verlässlich begleiten. Sie lebt von Familien und Freund:innen, die uns den Rücken stärken, und von Gästen, die unsere Debatten bereichern. Und sie lebt von allen, die mit uns denken, ringen, entwerfen und feiern. Gemeinsam finden wir heraus, was Hochschule auch sein kann. Danke, dass du dazugehörst.