das Motiv
ist unsegal –
hauptsache
es wirdgemacht.
[Werkstatt abpflastern]
Transformation zum Mitfiebern braucht ein Publikum, das sich identifiziert und begeistert. In der Werkstatt abpflastern experimentieren wir mit der Gestaltung öffentlicher Publika. abpflastern ist ein deutschlandweiter Wettbewerb, bei dem Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettstreit Flächen entsiegeln. Nachbarschaften, Kommunen und Organisationen nehmen gemeinsam die Schippe in die Hand – für den Sieg im Wettbewerb und für die Zukunft ihres Wohnortes.abpflastern wurde 2024 von Lars Hochmann und Daniela Gottschlich an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung nach niederländischem Vorbild gegründet. Seitdem entwickeln Studierende die Plattform und die begleitende Ringvorlesung jedes Semester weiter.
Ihr wollt direkt loslegen und entsiegeln? Oder euch vernetzen, fragen, in Ruhe orientieren? Dann schaut gern bei der Website von abpflastern vorbei:
[Auf einen Blick]
Saisons
Kommunen
Steine
Steine der Spitzenreiter-Kommune
[unsere Menschen]
Wer bei uns wofür zuständig ist:
Worum geht es in diesem Video? Hier steht ein kurzer Abriss über die Menschen der Hochschule und ihre Aufgaben.
Ein weiterer kurzer Text zu den Aufgaben. Platzhalter, wird im Designer ersetzt.
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wozu
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[Events]
Upcoming – nicht verpassen
[News]
Neues vom abpflastern-Team
Wenn ihr Teil unseres Newsletters werden wollt, schreibt uns gern eine Mail an kontakt@abpflastern.de
[Aktuelle Projekte]
Wirken und Werkeln
Projekt 1
Hier entsteht bald eine ausführliche Beschreibung zu Projekt 1 – mit Einblicken in Konzept, Umsetzung und die beteiligten Studierenden.

Projekt 2
Hier entsteht bald eine ausführliche Beschreibung zu Projekt 2 – mit Einblicken in Konzept, Umsetzung und die beteiligten Studierenden.

Projekt 3
Hier entsteht bald eine ausführliche Beschreibung zu Projekt 3 – mit Einblicken in Konzept, Umsetzung und die beteiligten Studierenden.

Projekt 4
Hier entsteht bald eine ausführliche Beschreibung zu Projekt 4 – mit Einblicken in Konzept, Umsetzung und die beteiligten Studierenden.

Projekt 5
Hier entsteht bald eine ausführliche Beschreibung zu Projekt 5 – mit Einblicken in Konzept, Umsetzung und die beteiligten Studierenden.

[FAQs]
Antworten auf deine Fragen
Es gibt ganz viele Gründe abzupflastern. Hier nur ein paar Beispiele: Entsiegelte, bepflanzte Flächen sorgen nicht nur für die Verschönerung des Stadtbildes, sondern verbessern ganz direkt unsere Gesundheit: In den immer häufiger werdenden Hitzeperioden sorgen sie für Abkühlung; sie reduzieren Feinstaub und Abgase in der Luft und helfen, den Lärm zu verringern. Regenwasser kann versickern und so einen Beitrag zum Hochwasserschutz und gegen die Versteppung von Regionen leisten – Stichwort „Schwammstadt“. Mit heimischen Pflanzen bepflanzte „Inseln“ bieten auch in Städten extrem wichtigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere und sind damit unverzichtbarer Schritt zum Schutz der Biodiversität. Natürliche Böden gewinnen daher zunehmend an Bedeutung für die Anpassung an die Folgen der Klimakrise. Freie Böden unterstützen uns bei der Emissionsreduktion: Im Bodenhumus ist mehr Kohlenstoff gespeichert als in Wäldern. Böden können sogar fast das Vierfache an Kohlenstoff speichern. Die Speicherfähigkeit der Böden steht jedoch im unmittelbaren Zusammenhang mit ihrer Nutzung und ihrem Bewuchs: Je artenreicher die Böden bewachsen sind, umso höher ist ihre Speicherfähigkeit. Also: Es reicht nicht nur zu entsiegeln, auch die Pflanzen müssen wachsen! Immer dann, wenn Boden unter Beton oder Asphalt verschwindet, stehen seine Dienstleistungen nicht mehr zur Verfügung. Reißt du auch das Pflaster ab?
abpflastern heißt entsiegeln heißt Pflaster aufbrechen und den Boden auflockern, so dass wieder Grün wachsen und Wasser versickern kann.
Erst fragen, dann abpflastern. Hol Dir auf jeden Fall die Erlaubnis ein, die Fläche abpflastern zu dürfen, oder fang mit einer Fläche an, die Dir selbst gehört. Wenn Du aber doch eine öffentliche Fläche im Auge hast, dann bedeutet das erstmal mehr Planung. Du kannst Dich dazu bei deiner Kommune, den jeweiligen Infrastruktur- Bauämtern und Bodenschutzbehörden erkundigen. Jede Kommune ist gesetzlich und organisatorisch etwas anders aufgestellt, deswegen können wir Dir leider keinen ‘genau so funktionierts überall’-Plan aufstellen. Wir stellen Dir aber einige good practices von Initiativen zur Verfügung, die bereits den ‘komplizierteren’ Weg gegangen sind. Für Deine ersten Schritte kannst Du Dich wohlmöglich an diesen orientieren. Falls nicht: Trau Dich die Ämter anzurufen und Dich durchzufragen! Du kannst die Steine ins Rollen bringen und grade bei öffentlichen Flächen Großes bewirken!
Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen – egal, ob Einzelpersonen, als Nachbarschaftsgruppen, Schulen, Kirchen, Unternehmen oder die kommunale Verwaltung selbst. Wir freuen uns auf Euch!
Der Wettbewerb läuft jetzt! Saisonstart war am 21. März 2026. Die Kommune, die bis zum 31. Oktober 2026 die größte Pflaster- und Betonfläche durch Blühstreifen, Beete und Grünflächen ersetzt, gewinnt die zweite abpflaster-Saison!
Nein, es ist keine Anmeldung notwendig. Um die abgepflasterte Fläche in die Wertung aufzunehmen, musst du dich lediglich auf liga.abpflastern.de/flaeche_eintragen eintragen – mit deinen Kontaktdaten, Angaben zur abgepflasterten Fläche sowie einem Vorher- und einem Nachher-Bild.
Es braucht keine offiziellen Anmeldungen durch Kommunen. Mit deinem Eintrag auf unserer Website wird die abgepflasterte Fläche per Postleitzahl deiner Kommune zugeordnet und automatisch gutgeschrieben. So kann jede:r unkompliziert und unbürokratisch mitmachen! Du kannst dich aber bei deiner Kommune melden und sie dazu anregen, sich offiziell und öffentlichkeitswirksam am Wettbewerb zu beteiligen und Teilnehmende in ihren Vorhaben zu unterstützen.
Alle Flächen zählen, wo jetzt Wasser in den Boden darf! Ideal ist natürlich, wenn Wasser komplett versickern kann und die Fläche danach bepflanzt wird – neue, heimische Pflanzen, das wäre perfekt! Wenn du eine vollversiegelte Fläche komplett entsiegelt hast, zählt die Fläche auch zu 100%. Es gibt zwei Fälle, in denen deine Fläche nur zu 50% zählt: 1. Wenn du eine voll-versiegelte Fläche (Asphalt, Pflastersteine, Kies mit Plane) nur teilweise entsiegelt hast. Das kann z.B. der Fall sein, wenn du ein Rasengitter einsetzt oder einen Sandkasten baust. Für uns zählt: Ist die Bodenfunktionalität wieder voll hergestellt? Wenn nein, ist das für uns nur eine Teilentsiegelung. 2. Wenn du eine teilweise versiegelte Fläche komplett von Versiegelung befreist. Entscheidend ist für uns hierbei, dass vorher bereits Regen versickern konnte, der Boden aber dank deiner Arbeit wieder voll funktionsfähig ist. Das kann z.B. der Fall sein, wenn du ein Rasengitter oder einen Schottergarten entfernt hast und die Fläche wieder bepflanzt.
Der Wettbewerb findet jedes Jahr zwischen dem 21. März und dem 31. Oktober statt. Die Kommune, die in diesem Zeitraum die größte Pflaster- und Betonfläche durch Blühstreifen, Beete und Grünflächen ersetzt, gewinnt. Jede entsiegelte und bis zum 31. Oktober bei uns gemeldete Fläche auf dem Gebiet der Kommune zählt zur Kommune. Für einen fairen Vergleich rechnen wir nicht die absoluten Steinzahlen jeder einzelnen Kommune gegeneinander, sondern in Steinen pro 1000 Einwohner:innen. Außerdem tritt eure Kommune je nach Größe in einer Liga an, innerhalb dessen sie gewinnen kann: entweder in Liga Klein (< 20.000 Einwohner:innen), in Liga Mittel (20.000 – 100.000 Einwohner:innen) oder Liga Groß (> 100.000 Einwohner:innen). Zusätzlich hast du seit diesem Jahr die Möglichkeit, deine Fläche noch einer Organisation zu widmen. Dann kannst du mit deiner Kita, Verein oder Firma gegen andere Organisationen in Deutschland antreten. Damit spielst du in einem zweiten Wettbewerb mit, der separat vom Wettbewerb der Kommunen ausgewertet wird.
Wir sind Studierende im Master der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Koblenz. Im Rahmen unserer Werkstätten und unter fachlicher Leitung unserer Professor:innen Prof. Dr. Lars Hochmann und Prof. Dr. Daniela Gottschlich konzipieren und organisieren wir den Abpflastern-Wettbewerb.
Durch die klimatischen Veränderungen häufen sich nicht nur Hitzewellen, sondern auch Starkregenereignisse. Vor allem versiegelte Flächen wie Straßen und Parkplätze heizen sich auf. Versiegelte Flächen verstärken negative Auswirkungen auf die Umwelt – nicht nur Krankheiten, sondern auch Sachschäden nehmen zu. Bei versiegelten oder verdichteten Flächen fließt das Wasser in die Kanalisation. Kanalisationssysteme werden durch Wassermassen von Starkregenereignissen überlastet, umliegende Gewässer durch Schmutzwasser belastet. Damit Wasser versickern kann, braucht es entsiegelte und lockere und am besten humusreiche Böden. Da kann das Wasser dann einfach durchfließen. Wenn Regenwasser besser versickern kann, sichert dies auch die Trinkwasserversorgung. Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass Regenwasser versickert, statt ungenutzt in den Kanalrohren zu verschwinden. Lasst uns also grüne und bunte Orte in die grauen Städte bringen und gemeinsam lebendige Begegnungsorte schaffen! Das Schöne dabei ist: Pflanzen wachsen schnell und wir können uns mit unseren NachbarInnen, FreundInnen, Mitbewohnenden zusammentun und gemeinsam Steine lupfen, um kleine Fleckchen Natur und Orte des Gemeinwohls zu gestalten UND dabei Spaß haben! Hier noch ein paar Links, die ihr euch anschauen könnt: hamburgwasser.de/umwelt/vorsorge/schwammstadt · abes-online.com/publikationen/fachbeitraege/wie-funktioniert-entsiegelung-in-urbanen-raeumen · umweltbundesamt.de/monitoring-zur-das/handlungsfelder/bauwesen/bau-i-1_bau-i-2/indikator
Du kennst natürlich die Problematiken in deiner Umgebung am besten: unerträgliche Sommerhitze, überflutete Straßen bei Starkregen oder trostlose Betonwüsten. Mit deinem Projekt kannst du aktiv etwas dagegen tun: Hol dir, den Anderen und der Natur den Raum zurück! Kühlerer Sommer: Entsiegelte Flächen reduzieren Hitzeinseln. Bessere Wasserableitung: Starkregen kann besser versickern. Mentale Gesundheit: Mehr Grün, mehr Leben! … und natürlich prestigeträchtige Preise!
Im Rahmen des Projektes „abpflastern“ findet jedes Semester alle zwei Wochen eine kostenfreie Online-Ringvorlesung statt. Mit Gästinnen und Gästen aus unterschiedlichen Fachrichtungen bringt die Ringvorlesung demokratietheoretische, kampagnenstrategische, städteplanerische, bodenökologische, juristische, architektonische und sozial-ökologische Perspektiven rund um das Thema Entsiegeln zusammen. Sie ist nicht nur eine inhaltliche Bereicherung, sondern bietet auch einen spannenden Vernetzungs- und Diskussionsort. Mehr Infos zur Ringvorlesung gibt es hier: abpflastern.de/index.php/kommende-veranstaltungen/
Natürlich zuallererst, indem Du mit abpflasterst! Besser als alleine aktiv zu werden, ist es natürlich, wenn Du deine Bekannten und deine Kommune auch überzeugst, mitzumachen! Infomaterial findest du hier auf der Website! Wir freuen uns aber auch über Spenden, um den Wettbewerb langfristig auf stabile Beine stellen zu können. Spenden bitte an die Stiftung abpflastern: bcause.com/@abpflastern
Wir brauchen ein paar Tage, um eure Einträge zu kontrollieren und die Rangliste zu aktualisieren. Guck gerne nächste Woche nochmal rein! Du findest jeden Freitag das aktuelle Ranking der vergangenen Woche.
Auch 2027 wird vom 21. März bis 31. Oktober wieder abgepflastert. Falls ihr also etwas mehr Planung für eure Projekte braucht, dann ist das kein Problem! Der Wettbewerb ist als dauerhaftes Projekt an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung geplant und wird vom neuen Jahrgang weitergeführt.
Natürlich freuen wir uns über jeden Stein, der aus dem Boden ist! Auch wenn die Fläche nicht während der Wettbewerbszeit vom 21. März bis 31. Oktober entsiegelt wurde. Wer ab dem 1. November abpflastert, kann sich seine Fläche in der neuen Saison anrechnen lassen und trägt sie zu Saisonstart ganz normal ein. Schreib beim Datum auch den richtigen Tag hin, an dem du abgepflastert hast, dann sehen wir, dass du dir die Fläche aus der Zeit zwischen den Saisons anrechnen lässt.
[Danke!]
Unsere Hochschule ist ein Gemeinschaftswerk. Sie lebt von Mitarbeitenden und Studierenden, die sie so unverwechselbar machen, von Lehrenden, die ihr Wissen und Können mit uns teilen, und von Absolvent:innen, die unsere Bildungsräume in der Welt vervielfältigen. Sie lebt von allen, die in Gremien, Trägergesellschaft und Studierendenverein Verantwortung übernehmen, oft ehrenamtlich. Sie lebt von Fördernden, Stiftungen und Mitgliedern, die an unsere Bildungsarbeit glauben und uns mit ihrer Großzügigkeit tragen. Sie lebt von Partnerorganisationen, Schulen und Initiativen, mit denen wir in Werkstätten den Neuentwurf wagen, und von Akteur:innen aus Politik und Verwaltung, die unseren Weg verlässlich begleiten. Sie lebt von Familien und Freund:innen, die uns den Rücken stärken, und von Gästen, die unsere Debatten bereichern. Und sie lebt von allen, die mit uns denken, ringen, entwerfen und feiern. Gemeinsam finden wir heraus, was Hochschule auch sein kann. Danke, dass du dazugehörst.





